Kategorie: Road Life

Seit jeher lieben wir es, neue Orte auf der Welt zu entdecken – ob weit weg oder ganz nah. Von A wie Amsterdam bis Z wie Zürich.

Road Life umfasst unsere Reisen durch die ganze Welt und die Berichte über Ausflüge und Wanderungen, die wir in und um Vancouver sowie in British Columbia unternommen haben.

  • Ein Tag im Skigebiet Whistler Blackcomb

    Ein Tag im Skigebiet Whistler Blackcomb

    Whistler Blackcomb – Anreise

    Es ist Sonntag. Es ist 6 Uhr früh. Wir sitzen im Auto auf dem Weg nach Whistler Blackcomb. Für jeden Wintersportbegeisterten ist ein Tag im Schnee auf den Hängen dieses riesigen Skigebiets ein Muss. Und da wir bisher relativ stabil der Schwerkraft folgend diverse Berghänge gemeistert haben, dachten wir uns, es sei an der Zeit.

    Warum nun aber um 6 Uhr? Gut, dass du fragst! Also: Whistler Blackcomb liegt knapp 120 Kilometer nördlich von Vancouver und ist sehr beliebt. Die Skilifts fahren ab 8.30 und bis 16.00 Uhr. Wenn man also nicht rechtzeitig da ist, bekommt man zum einen keinen Parkplatz mehr und steht zum anderen ewig an den Skilifts an. Also holen wir zwei Freunde in der Frühe ab und folgen dem Sea-to-Sky-Highway, der sich an der Howe Sound entlang schlängelt und permanent grandiose Aussichten bietet.




    Whistler Blackcomb – Ein paar Fakten

    Bevor wir dazu kommen, wie es denn so war, setzen wir doch erst einmal ein paar Erwartungen: Whistler Blackcomb ist das grösste Skigebiet Nordamerikas mit über 3’000 Hektar befahrbarem Gelände, über 200 markierten Pisten und 37 Lifts (Gondeln, Skilifts und Sessellifts). Der Name des Skigebiets leitet sich von den beiden Bergen ab, auf die es sich ausdehnt: Whistler Mountain und Blackcomb Mountain. Whistler Mountain wurde nach den Murmeltieren benannt, die hier und da von den Hängen pfeifen, und Blackcomb Mountain wurde nach der dunklen Farbe der Felswände benannt.

    Im Spätsommer 2010 waren wir das erste Mal in Whistler. Im Winter des selben Jahres – also Anfang des Jahres, nicht Ende des Jahres – wurden in Whistler Blackcomb zahlreiche Disziplinen der Olympischen Winterspiele 2010 ausgetragen, unter anderem Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Slalom und Kombination der Damen und Herren.

    Wir werden heute also auf Pisten unterwegs sein, auf denen 2010 auch schon die Olympioniken in Richtung Tal glitten – na gut, vielleicht haben die sich damals auf den von uns gewählten Pisten nur aufgewärmt, aber trotzdem!

    Tickets

    Wer sich jetzt schon denkt, er sollte das unbedingt auch mal ausprobieren, sollte auf der Website von Whistler Blackcomb mal schauen:



    Whistler Blackcomb – Perfekter Tag

    Wie oben schon erwähnt, fahren die Skilifte von 8.30 bis 16.00 Uhr. Wir haben die Zeit optimal genutzt. Wie? Das erfahrt ihr hier.

    Whistler Creekside

    Alex und Nakul sind des Öfteren in Whistler und wissen daher, dass schlaue Leute nicht bis ins Whistler Village fahren, sondern nur bis Whistler Creekside. Da gibt es nämlich auch eine Gondel (Creekside Gondola), über die man bis auf den Gipfel von Whistler Mountain gelangt. Mit der Creekside Gondola geht es rauf bis zum Ravens Nest und dann mit dem Big Red Express weiter. Der bringt uns nach oben.

    Ein anderer enormer Benefit von Whistler Creekside: Das Parken im Parkhaus ist kostenlos und man parkt sehr nah an der Gondel respektive dem Skilift. Und so haben wir es dann tatsächlich geschafft, um fast genau kurz nach 9.00 Uhr – ja, ich musste noch einmal aufs Klo – an der Creekside Gondola anzustehen.



    Farbige Pisten

    Auch wenn wir seit einigen Jahren ab und an die Snowboards anschnallen, sind wir definitiv keine erfahrenen Fahrer. Das heisst, wir kennen unsere Möglichkeiten und halten uns bei den Abfahrten an grüne Pisten. Mit grün, blau und schwarz werden Pisten entsprechend ihrem Schwierigkeitsgrad klassifiziert. Diese Klassifizierung hilft dabei, die für einen selbst passenden und angemessenen Pisten zu finden.

    • Grüne Pisten sind Anfängerpisten und sind ratsam für Wintersportbegeisterte, die neu im Skifahren sind oder noch die Grundlagen erlernen. In der Regel haben grüne Pisten ein leichtes Gefälle, sind breit und offen und perfekt zum Lernen und Probieren.
    • Blaue Pisten sind mittelschwere Pisten und anspruchsvoller als grüne Pisten. Hier können erfahrenere Skifahrer steilere Hänge, mehr Kurven und auch Huckel (Unebenheiten im Schnee) geniessen.
    • Schwarze Pisten sind fortgeschrittene Pisten und sind die anspruchsvollsten. Erfahrene und geübte Skifahrer können hier auf engen Pisten zwischen Bäumen oder Felsen die meist steilen Hänge hinabstürzen.

    Ego Bowl bis Emerald Express

    Unser erster Run ist die Ego-Bowl-Piste. Die ist komplett grün, superweit und supercool. Befragt man das Internet, dann ist Ego Bowl »eine beliebte mittelschwere Piste für fortgeschrittene Skifahrer, die ein bisschen Abenteuer und Spannung auf der Piste suchen«. Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Wie lang diese Piste ist, lässt sich übrigens schwer bis gar nicht sagen. Ich glaube, wir haben für eine Abfahrt irgendwas zwischen 15 und 30 Minuten gebraucht. Aber die Zeit vergeht, wenn man Spaß hat und das hier ist ein Heidenspaß!

    Ego Bowl endet wie auch einige andere Pisten am Emerald Express Skilift. Mit dem kommt man wieder bis hoch zur Roundhouse Lodge, wo wir auch gestartet sind. Von dort aus kommt man übrigens auch mit der Peak 2 Peak Gondola rüber auf den Blackcomb Mountain. Das machen wir dann auch, aber zuerst flitzen wir noch einmal die Ego-Bowl-Piste hinab. Hui!



    Easy Out bis Catskinner Chairlift

    Auf Blackcomb Mountain angekommen, sausen wir die Easy-Out-Piste runter. Die geht vom Expressway ab. Eigentlich wollten wir den ja bis zum 7th-Heaven-Skilift runter düsen, aber irgendwie haben wir die Kurve nicht gekriegt. Dafür haben wir dann eben die Easy-Out-Piste genommen, was an sich vollkommen wurst ist, denn Fetz macht die Easy-Out-Piste auch – enorm. Auf der Karte geht die sogar in noch eine andere Piste (Last Resort) über, aber ich sag jetzt einfach mal, dass wir Easy Out gefahren sind.

    Expressway bis 7th Heaven

    Ich bin nicht mehr ganz sicher, wann ich das erste Mal mit der Nase die Temperatur vom Schnee getestet habe. Man kennt ja aus Cartoons diese riesigen Schneebälle, die über den Hang rollen und aus denen zwei Skistöcke und zwei Ski rausgucken. So etwas ist mir nicht passiert. Ich habe lediglich gekonnt einen Salto im Schnee hingelegt, und hier auf dem Expressway habe ich an einer Stelle ruckartig ausgeatmet, als mein Körper frontal auf die Piste geknallt ist. Es ist aber nix passiert, mir gehts gut und irgendwie gehört das auch dazu, find ich.

    Den Expressway fand ich selbst eigentlich ganz cool, Rico fand den ziemlich doof. Die Piste ist relativ schmal, was für Snowboards nicht optimal ist, denn mit denen braucht man Platz zum Schwingen, damit es Spaß macht. Der ist hier nicht gegeben – der Platz, nicht der Spaß. Es ist eher eine breitere Straße mit Schnee obendrauf. Ich fand das stete leichte Gefälle recht angenehm, da man da nicht zu sehr in Fahrt kam, sondern etwas an der eigenen Technik arbeiten konnte.

    Mit dem 7th-Heaven-Chairlift fahren wir hinauf bis zur Horstman Hut, wo ich trotzdem zur Sicherheit eine Runde aussetze und eine Heiße Schokolade in mich schütte. Und wer sich schon die ganze Zeit fragt »Wie war denn das Wetter eigentlich da oben?«, dem sei gesagt: durchwachsen. Wie die Bilder zeigen, hat es sich hier oben gut zugezogen und man orientiert sich stellenweise nur an den Schildern, die rechts und links die Pisten markieren.



    Green Line bis Rendezvous

    Von der Hütte aus folgen wir der Green Line bis zurück zum Ausgangspunkt hier oben auf Blackcomb Mountain. Nahe der Peak 2 Peak Gondola befindet sich das Rendezvous, wo wir uns eine Auszeit mit Poutine und Burger gönnen.

    Die Green Line ist eine grandiose Piste. Allerdings nimmt die Grandiosität ab, wenn man nicht weiter als zwei Meter gucken kann. Außerdem macht der Nebel merkwürdige Sache mit dem Kopf. Zum einen gab es Momente, wo ich mir nicht mehr ganz sicher war, ob ich mich denn gerade überhaupt bewege – man sieht faktisch nichts und gleichzeitig alles, denn es ist so hell und weiß. Irgendwie kann das Gehirn damit nicht so recht umgehen. Zum anderen hatte ich einmal das Gefühl, dass ich nach rechts fahren würde, sah dann aber die Pistenabsperrung von vorn auf mich zukommen. Da musste ich mich dann doch kurz einmal hinsetzen.

    Pony Trail und Co.

    Wir sind wieder zurück auf Whistler Mountain, wo wir noch einige Male die grünen Pisten hinab zischen. Eine Piste, die mir persönlich enormen Spaß gemacht hat, war die Pony-Trail-Piste. Leute, wie toll ist die denn bitte. Weit und trotzdem mit coolen Kurven und überhaupt. Am Ende vom Pony Trail beginnt der Big-Red-Express-Skilift, den wir ja schon von heute früh kennen.

    Da sind Rico, Alex und Nakul, die (mal wieder) auf mich warten.
    Rico, Nakul und meine Wenigkeit auf Schnee vor Himmel

    Einige Male fahren wir eine Kombination von Pony Trail und Bear Cub runter, bevor wir schließlich den letzten Run des Tages in Angriff nehmen: Von der Roundhouse Lodge folgen wir dem Pony Trail und Bear Cub bis zum Big Red Express, fahren kurz den Expressway (auf Whistler Mountain gibt es den auch) hinab, biegen dann auf die blaue Piste Cross Roads ab und rasen schließlich die ebenfalls blaue Lower-Franz’s-Piste hinab nach Whistler Blackcomb.

    Alles in allem war es ein grandioser Tag mit jeder Menge Spaß. Lediglich die Murmeltiere haben gefehlt, wobei ich mir nicht sicher bin, ob die nicht aus dem Winterschlaf gerüttelt wurden, als mein Oberkörper auf die Piste aufschlug.



    Whistler Village – Abschluss

    Nach einem gelungenen, aber zugegeben auch anstrengenden Tag auf den Pisten gönnen wir uns noch ein Abendessen in der Old Spaghetti Factory in Whistler Village.

    Jeder, der schon einmal bei uns hier zu Besuch war, wurde von uns nach Whistler Village geschleppt. So damals auch die beiden Herren hier. Warum? Weil es einfach schön ist! Und das gilt nicht nur für den Winter, sondern vor allem auch für den Sommer. Da wird Whistler nämlich von Mountain Bikes erobert. Und man kann im Sommer auch die Aussicht genießen und unter anderem die Hängebrücke in Augenschein nehmen.



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  • Warum Cypress Mountain?
  • Cypress Mounatin

    Cypress Mountain ist das größte der drei Skigebiet an der North Shore und liegt in West Vancouver, British Columbia, Kanada. Es befindet sich im Cypress Provincial Park und bietet einige der besten Ski- und Snowboardmöglichkeiten in der Region.

    Das Skigebiet verfügt über insgesamt 53 Pisten, darunter 6 Anfängerpisten, die sich an Skifahrer und Snowboarder aller Niveaus richten. Darunter 6 Anfängerpisten, 31 Pisten für Fortgeschrittene und 16 Pisten für Profis. Darüber hinaus bietet Cypress Mountain mit 610 Metern den höchsten Höhenunterschied an Vancouvers North Shore.

    Neben Skifahren und Snowboarden bietet Cypress Mountain auch andere Winteraktivitäten wie Schneeschuhwandern, Rodeln und Skilanglauf. In den Sommermonaten ist der Berg zum Wandern und Mountainbiken geöffnet.

    Cypress Mountain erlangte internationale Aufmerksamkeit, als es als einer der Austragungsorte für die Olympischen Winterspiele 2010 diente und Veranstaltungen wie Freestyle-Skiing und Snowboarding ausrichtete. Das Skigebiet zieht aufgrund seiner atemberaubenden natürlichen Schönheit und des breiten Spektrums an Aktivitäten weiterhin Besucher aus aller Welt an.

    Gestern haben wir uns bei Einbruch der Dunkelheit auf den beleuchteten Schneeschuhpfad gewagt.



    »Lights to the Lodge«-Trail

    Der »Lights to the Lodge«-Trail im Cypress-Mountain-Skigebiet ist eine beliebte Winteraktivität, bei der man einen Weg zur Hollyburn Lodge hinaufwandern oder mit Schneeschuhen gehen kann, die etwa 2,6 km vom Parkplatz am Cypress Mountain entfernt liegt.

    Der Weg ist nach den Lichtern benannt, die während der Wintersaison entlang des Weges aufgehängt werden und Wanderern und Schneeschuhläufern eine magische Atmosphäre bieten. Die Lichter werden in der Regel am frühen Abend eingeschaltet und bieten einen schönen Blick auf den umliegenden Wald.

    Der »Lights to the Lodge«-Trail ist für Wanderer und Schneeschuhwanderer aller Schwierigkeitsgrade geeignet und bietet eine großartige Möglichkeit, die Schönheit des Cypress Mountain bei Nacht zu erleben. In der Hollyburn Lodge angekommen, kann man sich am Kamin aufwärmen, eine warme Mahlzeit oder ein Getränk genießen und die atemberaubende Aussicht auf die umliegenden Berge auf sich wirken lassen.

    Insgesamt ist der »Lights to the Lodge«-Wanderweg eine einzigartige und unterhaltsame Winteraktivität, die es wert ist, bei einem Besuch in Cypress Mountain erlebt zu werden.

    Betriebszeiten

    Der »Lights to the Lodge«-Trail ist von Dezember bis März geöffnet, sofern das Wetter es zulässt. Die Lichter werden in der Abenddämmerung eingeschaltet und bleiben bis zur Schließung der Lodge an.

    Schwierigkeitslevel

    Der Lights to the Lodge Trail ist eine mittelschwere Wanderung oder Schneeschuhwanderung, die für Wanderer und Schneeschuhwanderer aller Schwierigkeitsgrade geeignet ist. Der Weg hat eine leichte Steigung und ist in etwa 45 Minuten bis 1 Stunde zu bewältigen.

    Ausrüstung

    Wenn man keine eigenen Schneeschuhe hat, kann man sich diese in der Cypress Mountain Day Lodge ausleihen. Im Verleih sind Schneeschuhe, Stöcke und Stirnlampen enthalten.

    Geführte Touren

    Cypress Mountain bietet auch geführte Schneeschuhtouren an, die einen Führer, Schneeschuhe und eine heiße Schokolade in der Hollyburn Lodge beinhalten.

    Verpflegung

    Die Hollyburn Lodge bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für Essen und Getränke. Das kleine Restaurant im Cafeteria-Stil verfügt zudem über einen gemütlichen Lounge-Bereich, in dem man sich aufwärmen kann. Auf der Speisekarte stehen unter anderem warme Suppen, Sandwiches und Backwaren sowie Bier, Wein und Heißgetränke.

    Veranstaltungsort

    Die Hollyburn Lodge ist ein beliebter Veranstaltungsort für Hochzeiten, Firmenveranstaltungen und andere besondere Anlässe. Sie bietet Platz für bis zu 150 Gäste und verfügt über einen gemütlichen Kamin, eine rustikale Einrichtung und einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Berge.

    Skifahren auf Cypress Mountain

    Die beste Zeit zum Skifahren auf Cypress Mountain ist zwischen Dezember und März, wenn die Schneeverhältnisse am besten sind. Der genaue Zeitpunkt kann jedoch je nach Wetter und Schneefall in einem bestimmten Jahr variieren.

    Cypress Mountain verfügt über eine gute Beschneiungsanlage, so dass die Besucher auch bei geringem natürlichem Schneefall Skifahren und Snowboarden auf Kunstschnee genießen können. Für ein optimales Erlebnis ist es jedoch empfehlenswert, den Besuch während einer Periode mit hohem Schneefall zu planen.

    Neben den Schneeverhältnissen können auch andere Faktoren wie Menschenmassen, Preise und die Verfügbarkeit von Unterkünften einen Einfluss darauf haben, wann Sie den Cypress Mountain besuchen möchten. An Wochenenden und Feiertagen ist es in der Regel voller. Wenn Sie also ein ruhigeres Erlebnis suchen, sollten Sie einen Besuch an Wochentagen in Betracht ziehen.

    Insgesamt ist es eine gute Idee, die Wetter- und Schneeverhältnisse im Vorfeld Ihres geplanten Ausflugs nach Cypress Mountain zu prüfen, um sicherzustellen, dass Sie das bestmögliche Erlebnis haben.



    Terrain-Parks

    Cypress Mountain verfügt über zwei Terrain-Parks, den XL Park und den Panorama Park, die mit Rails, Jumps und Boxen für alle Könnerstufen etwas zu bieten haben.

    Nachtskifahren

    Cypress Mountain bietet von Dezember bis März freitags und samstags Nachtskilauf an. In diesen Nächten ist der Berg bis 22 Uhr geöffnet und bietet den Besuchern die Möglichkeit, im Scheinwerferlicht Ski oder Snowboard zu fahren.

    Unterricht und Verleih

    Cypress Mountain bietet Ski- und Snowboardkurse für alle Könnerstufen sowie einen Ausrüstungsverleih an. Es gibt auch eine Reihe von Unterrichtspaketen, darunter Privatunterricht, Gruppenunterricht und mehrwöchige Programme.

    Nachhaltigkeit

    Cypress Mountain setzt sich für nachhaltige Praktiken ein und hat eine Reihe von Umweltinitiativen eingeführt, darunter energieeffiziente Beleuchtung, Programme zur Abfallreduzierung und ein Programm zur Kompostierung organischer Abfälle.

    Warum Cypress Mountain?

    Cypress Mountain, Grouse Mountain und Mount Seymour sind allesamt beliebte Skigebiete in den North Shore Mountains von British Columbia, Kanada. Obwohl sie einige Gemeinsamkeiten aufweisen, gibt es einige Dinge, die Cypress Mountain im Vergleich zu den anderen beiden Skigebieten einzigartig machen:

    Das Gelände

    Cypress Mountain hat mit 610 Metern (2.010 Fuß) die größte Steigung an Vancouvers North Shore. Das macht es zu einem beliebten Ziel für fortgeschrittene Skifahrer und Snowboarder, die auf der Suche nach anspruchsvollem Terrain sind. Cypress Mountain bietet auch eine größere Vielfalt an Pisten, darunter mehr mittelschwere und fortgeschrittene Pisten im Vergleich zu Grouse und Seymour.

    Schneeverhältnisse

    Cypress Mountain erhält im Vergleich zu Grouse und Seymour durchschnittlich mehr Schnee, was es zu einem großartigen Ziel für Tiefschneefahrer macht. Darüber hinaus verfügt Cypress über eine gute Beschneiungsanlage, die dafür sorgt, dass die Besucher auch in Zeiten mit wenig natürlichem Schneefall Ski- und Snowboardfahren auf Kunstschnee genießen können.

    Einrichtungen

    Cypress Mountain verfügt über ein größeres Skigebiet als Grouse und Seymour und bietet mehr Restaurants, Cafés und Geschäfte. Das Skigebiet verfügt auch über einen größeren Parkplatz, was an stark frequentierten Tagen ein großer Vorteil sein kann.

    Nähe zu Vancouver

    Cypress Mountain ist das am nördlichsten liegende der drei Skigebiete, was die Anreise aus der Innenstadt von Vancouver etwas erschwert. Dennoch ist es mit dem Auto und den öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen, und die landschaftlich reizvolle Fahrt auf der Cypress Bowl Road lohnt sich auf jeden Fall.



    Fazit

    Insgesamt sind zwar alle drei Skigebiete hervorragende Ziele für Wintersportler, aber Cypress Mountain ist aufgrund seines anspruchsvollen Geländes, der hervorragenden Schneeverhältnisse und der hervorragenden Einrichtungen für viele Besucher die beste Wahl.

    Cypress Mountain ist ein fantastisches Ziel für Wintersportler und bietet eine Reihe von Aktivitäten und Dienstleistungen für Besucher aller Niveaus. Mit seiner atemberaubenden Aussicht, dem anspruchsvollen Gelände und seinem Engagement für Nachhaltigkeit ist Cypress Mountain ein Muss für jeden, der die Schönheit der North Shore Mountains erleben möchte.

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  • Die Hornby-Crew

    Die Hornby-Crew

    7 Männer, allein auf der Insel

    Es gibt einen sehr exklusiven Club. Dieser Club ist sogar sagenhaft exklusiv, und die Mitgliedschaft wird auf Lebenszeit ausgerufen oder bis man einmal am jährlichen Crewmeeting nicht teilnehmen kann. Die Mitglieder sind sieben ausgewachsene Männer, die sich einmal im Jahr zu einem verlängerten Wochenende in einer Blockhütte auf Hornby Island treffen. Seit diesem Jahr bin ich eines dieser ausgewachsenen Mitglieder der Hornby-Crew. Was für eine Ehre. Aber, wie kam es dazu ?

    Naja. Mein Chef ist Gründer des Clubs, Schwiegersohn der Blockhausbesitzer und zudem mein bester Freund hier. Als ich also eingeladen wurde, dem Club beizutreten, konnte ich einfach nicht nein sagen. Die Rahmenbedingungen Insel, Meer, Blockhütte, kein Internet, eventuell etwas alkoholische Getränke und Ruhe überzeugen eben.

    Der Mitgliedsbeitrag besteht aus einem Beitrag zum Vorrat an Lebensmitteln und der Zubereitung eines Mittag- oder Abendessens für die gesamte Crew. Die Mitgliedschaft endet, sobald man in einem Jahr nicht am Jahrestreffen teilnehmen kann. In diesem Fall kommt man wieder auf die Warteliste. Alles sehr sehr sehr streng!

    Anreise

    Um nach Hornby Island zu gelangen, muss man früh aufstehen. Denn wenn man früh aufsteht – wir sprechen hier von 4.30 Uhr, also genau meine Zeit – bekommt man die erste Fähre nach Vancouver Island und hat genügend Zeit, um die zweite Fähre nach Denman Island zu erhaschen, die dann auch zeitlich so getaktet ist, dass man die dritte Fähre nach Hornby Island entspannt erreicht. Steht man später auf, verzögert sich das ganze Vorhaben erheblich, da die Fähren nicht vollständig aufeinander abgestimmt sind.

    Die Hornby-Crew ist aber kompetent und beinhaltet Familienväter, für die 5.00 Uhr Abfahrt schon Ausschlafen bedeutet. Wir fahren mit zwei Autos und erwischen wie geplant die Fähre um 6.15 Uhr von Horseshoe Bay nach Nanaimo, wo wir einen Einkaufswagen mit allen Notwendigkeiten für die geplanten vier Tage füllen. Die Kosten werden am Ende gleichmässig auf alle Crewmitglieder verteilt. Fair enough!

    Relax, relax, relax

    Was man hier so macht? Nichts! Und das ist das Wunderbare. Man redet, man liest, man kocht und isst, man trinkt und lacht und man sauniert und entspannt. Alles in allem perfekt, um abzuschalten und die Batterien aufzutanken.

    Das Anwesen auf Hornby Island liegt direkt am Strand und ist atemberaubend. Ein grosses Haupthaus mit Küche und Wohnbereich, ein kleineres Schlafhaus mit Etagenbetten und eine Sauna mit Holzofen.

    Zu den kulinarischen Hochgenüssen zählten frische Eggs Benedigt, eine deliziöse Zwiebelsuppe, ein auf der Zunge zergehender Braten mit Yorkshire Pudding und zarte BBQ Rips mit Coleslaw.

    Jeden Morgen wurde einer mit dem Anheizen der kleinen Holzsauna beauftragt und war auch dafür verantwortlich, das Feuer am Brennen zu halten.

    Ich schaffe es, ein ganzes Buch zu lesen, döse in einer der vielen Ruhemöglichkeiten vor mich hin oder wir wandern ein bisschen auf der Insel rum. Einen Abend setzen wir ein Lagerfeuer am Strand in Brand. Herrlich bei 5 Grad! Und das ist es dann auch schon. Am Montag räumen wir alles auf und es geht zurück nach Vancouver. Ganz ehrlich: Ich freu mich schon auf das nächste Jahrestreffen.

  • Kelowna im Okanagan Valley

    Kelowna im Okanagan Valley

    Kelowna liegt im Okanagan Valley direkt am Okanagan Lake und damit im Südwesten von British Columbia. Schon 2020 haben wir nach unserem Kanutrip im Wells Gray Provincial Park hier einen Stopp gemacht. Da gibt es nur Sinn, dass wir auch in diesem Jahr diese Stadt mit Urlaubsflair nach dem Kanutrip im Bowron Lake Provincial Park besuchen.

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  • Packliste für den Bowron Lake Canoe Circuit

    Packliste für den Bowron Lake Canoe Circuit

    Wer sich auf den Bowron Lake Canoe Circuit begibt, sollte vorbereitet sein. Diese Packliste soll helfen, an alles zu denken, was man so mitnehmen muss. Den Reisebericht zu unserem Trip findest du hier. In diesem Post haben wir aber unsere eigene kleine Check- und Packliste zuammengestellt, damit wir im nächsten Jahr nichts vergessen.

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  • Bowron Lake Canoe Circuit – Ein Reisebericht

    Bowron Lake Canoe Circuit – Ein Reisebericht

    Bowron Lake Canoe Circuit gehört zu den bekanntesten und auch beliebtesten Kanutrips weltweit. Nachdem wir im September 2020 den Clearwater Lake im Wells Grey Provincial Park mit einem Kanu erkundigt haben, wagen wir uns in diesem Jahr auf den 116 Kilometer langen Kanutrip durch die beeindruckendste Landschaft, die ich je elebt habe. Ein Reisebericht mit Tipps und Tricks!

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