Heureka der März ist da, und damit gibt es auch ein neues Spark. Lest hier was uns im März 2019 so bewegt hat.
(mehr …)Schlagwort: Auswanderung
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Sparks
Da sich die Bearbeitung der Sparks für uns als recht spaßige Angelegenheit herausstellt und wir auch die verschiedenen Präsentationsmöglichkeiten recht neckisch finden, werden wir zukünftig vermehrt darauf zurück greifen. Sobald Ihr in einem Beitrag das Logo von RiTiCoLo seht, steckt ein Spark dahinter. (mehr …)
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Mount Gardner auf Bowen Island
Nur eine halbe Stunde von Vancouver entfernt, liegt die Horseshoe Bay. Von hier aus schippern mehrere Fähren in unterschiedlichste Richtungen und verbinden Vancouver mit Vancouver Island, der Sunshine Coast und den vorgelagerten Inseln. Mit dem 475 Express-Bus ab Granville/Georgia Street erreicht man die Fährstation problemlos. Am Wochenende haben wir uns ein kleines (noch) verstecktes Juwel auf dem Plan: Bowen Island.
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Pitt Lake
Die Zeit vergeht, wenn man Spass hat. Darum ist es auch schon wieder eine kleine Weile her, seit hier ein Tätigkeitsbericht unsererseits veröffentlicht wurde. Das wollen wir dann doch mal beheben und von einigen Abenteuern der letzten Zeit berichten, unter anderem einem Ausflug zum Pitt Lake.
Es ist der 20. Juni 2018, die Sonne brennt und wir stopfen uns mit Freunden in ein Carsharing-Automobil und machen uns auf den Weg in Richtung Nord-Westen. Dort erwartet uns der Pitt Lake. Da wir noch nie von diesem blauen Fleckchen Erde gehört haben, gehen wir mal davon aus, dass wir dort ohne Probleme ein Kanu leihen können. Die Zufahrt zum See lässt uns bereit erahnen, dass es sich hier um ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet handelt, da die Strasse mit Autos und Bootsanhängern gesäumt ist. Und je näher wir kommen, um so voller wird es. Damit haben wir nicht gerechnet … wow! Okay, es ist der zweitgrößte See hier, und das merkt man auch.
Mutig stolzieren wir in Richtung Kanuverleih. Vor uns steht eine Familie. Diese Familie schnappt uns doch tatsächlich die letzten Kanus direkt vor der Nase weg. Einfach so. Skandal! Die rundliche Frau am Kanu-Verleih ist merklich gelangweilt und genervt, dass Menschen das Angebot wahrnehmen wollen und tatsächlich Kanus leihen möchten. Auf unsere Frage, wann es denn Sinn gäbe noch einmal vorbei zu kommen, meinte sie nur: Gegen drei kommen die ersten Boote zurück … Also gut. Dann wandern wird eben erst ein wenig durch die schöne Landschaft.
Pitt Lake Pause https://www.vancouvertrails.com/trails/pitt-wildlife-loop/ Um Drei Uhr. Schweissgebadet erreichen wir den Kanu-Verleih und erhalten doch tatsächlich zwei Kanus. Die Begeisterung der adipös veranlagten Verleihfrau hält sich in Grenzen. Einweisung in den Gebrauch? Wozu. Rettungswesten und Paddel finden wir selbst, was Madame lediglich ein Schnaufen oder Grunzen entlocken konnte. Uns ist das egal. Wir lassen die Kanus zu Wasser – über diesen Vorgang gibt es keine Dokumentation – und gleiten elfengleich über das ruhige Wasser des Pitt Lake.
Am Campingplatz legen wir eine kleine Pause ein. Der Rückweg hält dann ein kleine beziehungsweise pelzige Überraschung bereit. Am Flussufer begleitet uns ein Braunbär eine ganze Weile lang. Streift durch das Gestrüpp und ist nur selten zu sehen. Kurz darauf überquert er nur wenige Meter hinter uns den Fluss. Aufregend! Ein echtes Abenteuer.
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Lynn Canyon
Vancouver ist eine Stadt der Kontraste: das berauschende Meer und die erhabenen Berge, das Röhren der Motoren in den Strassenschluchten von Downtown und das Zwitschern der Vögel in den Baumwipfeln des Stanley Parks, das grosse Geld in den oberen Etagen der funkelnden Wolkenkratzer und das grosse Elend auf den Abluftschächten der ratternden SkyTrain. Kontraste, wie sie jede Metropole kennt und wie jede Metropole zieht auch Vancouver den Besucher schnell in seinen Bann.
Auch Christine ist bereits voll und ganz dem Charme von Vancouver erlegen. Nachdem wir manch lustigen Nachmittag in den Schluchten und am Strand und einige Abende in guten Restaurants verbracht haben. Sie wird mich in den nächsten Wochen in unserem Büro in Vancouver unterstützen. Vorab gab es aber am Wochenende den ersten gemeinsamen Tagesausflug ins Umland. Getreu dem Motto: Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen, nehmen wir Stock und Hut und wagen uns in den Lynn Canyon im Nordosten von Vancouver.
Anreise
Wir treffen uns an der Waterfront-Station und entern den SeaBus nach Nord-Vancouver. Der SeaBus gehört zum öffentlichen Nahverkehrsnetz und bringt im Viertelstundentakt hunderte Menschen von Downtown nach Nord-Vancouver. Auf der kurzen Überfahrt lassen wir die Strassenschluchten hinter uns. Wir geniessen den Blick auf die atemberaubende Skyline, die sich mehr und mehr von uns entfaltet. Eine harmonische Reihung mächtiger Monolithen aus Glas, Stahl und Beton. In Nord-Vancouver trägt und der Bus #228 weiter in die Berge und folgt dabei typisch nordamerikanischen Strassenzüge. An der Ecke Lynn Valley Road/Peter Road steigen wir aus. Hier sind wir fast am Ziel: Nur noch ein Kilometer Fussmarsch trennt uns vom «Lynn Canyon Park». Direkt davor, wie aus der Leinwand eines Hollywoodfilms gefallen, stehen am Strassenrand zwei Kinder und verkaufen erfrischende und überraschend schmackhafte Zitronenlimonade für CAD 1.25.
Lynn Canyon
Der Lynn Canyon ist vor allem bekannt durch seine Suspension Bridge. Eine Hängebrücke, die sich knapp 50 Meter über den Canyon spannt. Diese gilt es nun erst einmal mit einem gebührenden Respekt vor der Höhe zu überqueren. Auf der anderen Seite der Brücke präsentiert sich uns die Natur mit all Ihrer Kraft. Douglasien ragen majestätisch in den Himmel, eiskaltes Wasser sammelt sich im kristallklaren 30-foot-Pool und braust brodelnd die Twin Falls hinab, die vom massiven Canyon umschlossen werden. An besagtem 30-foot-Pool legen wir eine Rast ein und werden Zeuge eines wagemutigen Mannes, der sich forschen Schrittes in die kalten Fluten stürzt und sich wenige Sekunden später zitternd in der strahlenden Sonne aufwärmt. Denkt man sich die anderen Menschen weg, die mit uns den SeaBus, den Bus und dann den Wanderweg genommen haben und blendet man das in der Luft schwebende vielsprachige Schnattern für sich aus, dann ist es ein vollkommener Ort der Stille.
Demnächst gibt es weitere Abenteuer zu bestehen und davon zu berichten. Zu Fuss, auf dem Wasser und in der Luft. Bis dahin.
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Shorty: Ein ganz normaler Tag in Vancouver.
Ein ganz normaler Wochentag beginnt um sechs Uhr in der Früh mit einer Dusche und einem Frühstück. Anschließend folgt der Weg zur Arbeit. Die Davie Street bis zum kleinen Park, dann entlang der zauberhaften Townhouses in der Richards Street bis zum Büro.
